Die Betriebskosten senken. Leichter gesagt als getan. Wo fängt man als Unternehmen überhaupt an? Meistens drehen sich die ersten Gedanken um technische Innovationen zur Steigerung der Effizienzpotenziale. Doch sind diese zwingend notwendig? Nein. Denn zunächst genügt ein Blick auf die eigene Gasrechnung. Häufig verstecken sich hinter den hohen Rechnungsbeträgen erhebliche Sparpotenziale, die sich mit einem einfachen Wechsel zu einem günstigeren Anbieter realisieren lassen. Ganz ohne Investitionen in die technische Ausstattung des Betriebs. Denn dank modernen Vergleichsplattformen und online Bestelloptionen können Gewerbetreibende schnell und unkompliziert von Preisvorteilen profitieren.

Ab wann gilt ein Betrieb als Großabnehmer für Gewerbegas?

Für Großabnehmer sind die Sparpotenziale durch einen Gewerbegas Vergleich besonders lukrativ. Doch ab wann gilt ein Betrieb eigentlich als Großabnehmer? Bei dieser Frage können die Expertenmeinungen durchaus auseinander gehen, da keine allgemein gültigen Vorschriften existieren. Momentan legen die Energieversorger bestimmte Kriterien fest, die sich tariflich an der jeweiligen Abnahmemenge orientieren. 

Kleine und mittelständische Betriebe mit einem Gasverbrauch von bis zu 50.000 Kilowattstunden kommen für die Nutzung von Gewerbegas ebenso in Frage. Allerdings ist die Bezeichnung „Großabnehmer“ überwiegend an Gewerbekunden gerichtet, die eine Mindestverbrauchsmenge von 300.000 Kilowattstunden vorweisen können und damit die Voraussetzungen für Sondertarife erfüllen. Nichtsdestotrotz bestehen individuelle Spielräume auf Seiten der Energieversorger, sodass die eben genannte Verbrauchsgrenze von 300.000 Kilowattstunden keineswegs als fester Richtwert angesehen werden kann. Fest steht jedenfalls: Es gilt das Prinzip des Mengenrabatts. Je höher der Verbrauch von Gewerbekunden Gas, desto höher der potenzielle Rabatt, den der Gasanbieter gewährt.

Wettbewerbssituation zwingt Anbieter zu Preissenkungen:

Sowohl Privathaushalte als auch Betriebe haben laufend mit steigenden Gaspreisen zu kämpfen. Seit der Liberalisierung des Gasmarktes im Jahr 1998, ist die Verhandlungsmacht auf Verbraucherseite jedoch enorm angestiegen. Das Gesetz zur Neuregelung des Energiewirtschaftsrechts, das in diesem Zug in Kraft trat, hat sowohl Gewerbekunden als auch Privathaushalten die freie Auswahl des Gewerbegas Anbieters ermöglicht.

Die Zeit von Gebietsschutzverträgen war vorbei und die Möglichkeit des umfassenden Preis- und Anbietervergleichs geboren. Diese verbraucherfreundliche Entscheidungs-und Auswahlfreiheit schaffte eine gänzlich neue Wettbewerbssituation. Der Wettbewerbsdruck innerhalb der Branche steigt seitdem stetig an und erreicht mit den heutigen online Vergleichs- und Vertragsabschlussoptionen seinen Höhepunkt. Die verschärfte Konkurrenz überträgt sich selbstverständlich auch auf die Preise der Gewerbegas Anbieter, wodurch regelmäßige Anbieterwechsel auch für Gewerbegas Kunden attraktiver werden und den Strommarkt der Zukunft grundlegend beeinflussen.

Sparpotenziale ermitteln und online Gewerbegas bestellen

Viele Geschäftskunden scheuen sich einen Wechsel des Gewerbegas Anbieters in die Wege zu leiten. Aus heutiger Sicht gibt es dafür jedoch noch kaum Gründe. Denn der Anbieterwechsel ist mittlerweile so verbraucherfreundlich gestaltet, dass im Grunde genommen nur der Entscheidungswille des Verbrauchers benötigt wird.

In wenigen Minuten lässt sich mit einem Gewerbegas Vergleichsrechner direkt das Sparpotenzial ermitteln. Dazu sind im Idealfall nur drei Schritte nötig. Schon nach Eingabe der eigenen Adresse (Schritt 1) erhält man ein konkretes Angebot (Schirtt 2) und kann bei Bedarf direkt online seinen Gewerbegas Anbieter wechseln (Schritt 3). Häufig lassen sich bei den Anbietern von Gewerbegas besonders günstige Vertragskonditionen erzielen, da der Strom direkt vom Stromhändler bezogen wird und damit die sonst anfallenden Zwischenhändlerprovisionen wegfallen. Prinzipiell gilt im digitalen Energiezeitalter nur eines: Die Entscheidung für die Kündigung des Vertrags mit dem aktuellen Energielieferanten. Denn die Umstellung auf den neuen Gewerbe Gastarif gestaltet sich unkompliziert, da dies meist komplett vom neuen Energieanbieter übernommen wird.